Aus dem Steinbruch bei der Roggelibrücke in Plasselb (direkt am Fluss "Aegera") wurde vor ca. 50 Jahren aktiv Quarzsandstein "Flyeschgestein" abgebaut und vorwiegend zu Pflastersteinen verarbeitet. Damals war der Bedarf an Pflastersteinen gross, wurden doch die heute eher selten werdenden Strassen und Plätze der Schweizer Altstadtzentren damit verlegt und haben heute einen sehenswürdigen Charakter.
Die Arbeiten des Abbaus über die Herstellung bis hin zum Abtransport wurden mit viel Handarbeit betrieben. Nach und nach mussten aber die Pflastersteine dem Asphaltbelag weichen und so wurde auch der Bedarf nach Pflastersteinen immer geringer. Die Produktion in der Gemeinde Plasselb wurde deshalb stillgelegt.
Vor etwas mehr als 10 Jahren hatte Heinz Hertig die Idee, den Steinbruch wieder zu aktivieren. So wurden die notwendigen Verfahren eingeleitet. Im Herbst 2009 wurde die Abbaubewilligung an die neu gegründete Firma "Steinbruch Roggeli AG" mit Sitz in Plasselb erteilt.
Am 1. April 2010 konnte die Firma aktiv werden mit dem Abbau. Geplant ist ein "sanfter Abbau" mit Stufenterrain. Das Abbauvolumen beträgt ungefähr 1.3 Mio. Tonnen. Nach dem Abbau werden die Stufen wieder bepflanzt.